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Immobilienpreise laufen den Mieten davon

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Immobilienpreise laufen den Mieten davon!

Hier ein paar Informationen zum Thema: Immobilienpreise vs. Mieten!

In den letzten Jahren sind die Immobilienpreise in Deutschland deutlich schneller gestiegen als die Mieten. Dies wurde vor allem durch die attraktiven Niedrigzinsen begünstigt, die viele Kapitalanleger anzogen. Doch nun zeichnet sich ein neuer Trend ab – mit einer interessanten Ausnahme. Angesichts der gestiegenen Zinsen seit dem Jahr 2022, und den immer kostenintensiveren Baumaterialien sowie einer allgemein höheren Inflation stehen viele Menschen vor der Herausforderung, sich den Kauf einer Immobilie leisten zu können. Daher weichen viele auf Mietwohnungen aus. Dies führt dazu, dass die Mieten in großen und mittleren Städten spürbar schneller steigen als die Immobilienpreise. Die hohe Nachfrage nach Mietwohnungen wird zusätzlich durch die starke Zuwanderung in den letzten Jahren verstärkt.

„Immobilienpreise im Jahr 2024“

Nachfrage nach Immobilien, Immobilienpreise steigen

Eine interessante Entwicklung zeichnet sich zu Beginn des Jahres 2024 auf dem Immobilienmarkt ab: Es ist wahrscheinlich, dass die Kaufpreise in Zukunft wieder steigen werden – und damit auch die Mieten.

Die Bauzinsen sind seit Ende 2023 wieder leicht gesunken. Das Zinsniveau im ersten Quartal 2024 pendelt sich bei etwa 3,5 % +/- für 10-jährige Darlehen ein. Dadurch nimmt das Interesse am Immobilienkauf in Deutschland wieder zu. In einigen gefragten Großstädten und Metropolen sind die Angebotspreise und das Interesse am Erwerb von Eigentum wieder gestiegen.

Durch den Rückgang der Zinsen können sich wieder mehr Menschen den Kauf von Immobilien leisten. Dadurch wird sich der derzeitige Angebotsüberschuss am Kaufmarkt voraussichtlich wieder reduzieren. Auch der Preisdruck dürfte weiterhin zunehmen, insbesondere wenn die Europäische Zentralbank (EZB) ab der Jahresmitte 2024 wie allgemein erwartet die Zinsen wieder senkt.

Die anhaltend hohe Inflation und steigende Bauzinsen haben zwischen 2021 und 2022 zu einer Trendwende auf dem Immobilienmarkt geführt. Seitdem zeigt der sogenannte Europace-Hauspreis-Index (EPX) insgesamt eine leicht fallende Tendenz. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung geht sogar von möglichen Preisrückgängen von bis zu ca. 10 % für Eigentumswohnungen und Eigenheime aus.

Während die Preise für Bestandsbauten insgesamt sinken, ist dennoch ein leichter Anstieg für Neubauten Anfang 2023 zu verzeichnen. Auch in beliebten Großstädten steigen die Kaufpreise für Wohnungen weiter an.

Gleichzeitig werden die Mietpreise im Jahr 2023 voraussichtlich weiter steigen. Die Preise für Wohneigentum und Mieten entwickeln sich somit weiter auseinander. Dies ist vor allem auf die hohe Nachfrage nach Mietobjekten zurückzuführen, während das Angebot an Mietobjekten abnimmt. Im Gegensatz dazu sehen sich Verkäufer von Immobilien einer sinkenden Nachfrage potenzieller Käufer gegenüber.

Immobilienpreise laufen den Mieten davon 2024

Die Entwicklung auf dem Immobilienmarkt zeigt, dass sich die Mieten in den meisten Städten schneller als die Kaufpreise erhöhen. Diese Tendenz gilt jedoch nicht für alle Gebiete. In den Landkreisen steigen sowohl die Mieten als auch die Preise in etwa gleich stark an.

In einigen Metropolen wie z.B. Stuttgart, Frankfurt, München, Berlin, Hamburg, Köln, Leipzig und Düsseldorf, stiegen die Mietpreise im zweiten Halbjahr 2022 im Durchschnitt um ca. 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum an. Dies ist ein stärkerer Anstieg als bei den Inseratspreisen, die nur um ca. 1-2 Prozent zulegten. Im Vergleich zum ersten Halbjahr sanken die Preise um ca. 3 Prozent. Obwohl die Immobilienpreise in Deutschland infolge des starken Anstiegs der Kreditzinsen vielerorts gesunken sind, bleiben sie auf einem hohen Niveau.

Die langjährige Entwicklung, wonach die Preise schneller als die Mieten stiegen, hat sich in der Zwischenzeit wieder geändert. Über einen Zeitraum von ca. 5 Jahren stiegen die Angebotspreise in den Metropolen im Durchschnitt immer noch um ca. 9 Prozent pro Jahr, während die Mieten jährlich um ca. 4 Prozent zunahmen.

Die steigenden Mieten werden durch die hohe Zuwanderung weiter angeheizt. Im Jahr 2022 verzeichnete Deutschland aufgrund der starken Zuwanderung ein Bevölkerungswachstum, was die Nachfrage nach Mietwohnungen weiter antrieb.

Diese Entwicklung ist zum großen Teil auf die vielen Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine zurückzuführen, aber auch generell ist die internationale Zuwanderung nach den schwächeren Corona-Jahren wieder angestiegen. Darüber hinaus bleibt der Neubau weiterhin hinter den Bedürfnissen zurück, was den Mietwohnungsmarkt unter Druck setzt.

In den ländlichen Gebieten zeigt sich ein differenziertes Bild. Auch in den kreisfreien Städten steigen die Mieten deutlich schneller als die Kaufpreise. Ohne die obigen Großstädte stiegen die Mieten dort im zweiten Halbjahr um ca. 4 Prozent, während die Kaufpreise nur um ca. 1 Prozent zunahmen.

Die Mieten in den Städten steigen schneller als in den Landkreisen. Im Vergleich dazu stiegen die inserierten Kaufpreise in den Landkreisen mit ca. 6 Prozent ähnlich stark wie die Angebotsmieten mit ca. 6 Prozent. Dies bedeutet, dass die Mieten deutlich schneller als im mittelfristigen Durchschnitt gestiegen sind, während die Preise trotz einer Abschwächung immer noch kräftiger anstiegen als in den Metropolen und kreisfreien Städten.

Ein Grund für diese deutlichen Preissteigerungen sind die Bevölkerungsverschiebungen ins ländliche Umfeld. Viele Haushalte mit geringen und mittleren Einkommen können sich die Mieten in den Großstädten nicht mehr leisten und ziehen daher aufs Land. Gleichzeitig ist auch ein Effekt durch verstärktes Homeoffice als Folge der Corona-Pandemie zu beobachten, der die Mieten und Preise antreibt. Zusätzlich war der Neubau von Mietwohnungen in den Landkreisen in den letzten Jahren unterdurchschnittlich, was nun bei steigender Nachfrage zu höheren Mieten führt.

„Neubauten im Jahr 2019“

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Die Neubauten im Jahr 2019 blieben weit unter den Erwartungen. Noch Mitte der 1990er Jahre wurden jährlich in Deutschland mehr als 600.000 Wohnungen errichtet. Danach stiegen die Immobilienpreise im Durchschnitt kaum an. Über die Jahre hinweg wurde immer weniger gebaut, bis zum Tiefpunkt während der Finanzkrise im Jahr 2009.

Seitdem geht es jedoch bergauf: Innerhalb von zehn Jahren hat sich der Umsatz mit Wohnungen, Häusern, Grundstücken und Agrarflächen mehr als verdoppelt und erreichte einen Rekordwert von ca. 269 Milliarden Euro, so die deutschen Gutachterausschüsse.

„Preise für Wohnungen und Häuser im Jahr 2019“

Trotz eines Immobilienbooms, der bereits seit ca. zehn Jahren anhält, steigen die Preise für Wohnungen und Häuser in Deutschland weiterhin kräftig an. Dieser Preisanstieg setzt sich im dritten Quartal 2019 ungebremst fort. Experten erwarten sogar weitere Preissteigerungen im kommenden Jahr.

Die Preise für Eigentumswohnungen erhöhten sich im Vergleich zum dritten Quartal 2018 um ca. 8 Prozent. Diese Steigerung sei bereits das dritte Jahr in Folge zu beobachten.

In größeren Metropolen wie z.B. Frankfurt, München, Köln, Hamburg und Berlin, stiegen die Angebotspreise für Wohnungen sogar um ca. 9 Prozent.

„Preise für Häuser und Wohnungen im Jahr 2018“

Die Mieten steigen zwar langsam, aber die Kluft zwischen Kaufpreis und Miete wird immer größer: Im dritten Quartal stiegen die Neuvertragsmieten im Durchschnitt „nur“ um ca. 4 Prozent. Seit Jahren steigen die Immobilienpreise jedoch wesentlich schneller als die Mieten. Besonders in Städten und Metropolen ist die Nachfrage nach Immobilien ungebrochen. In Zeiten niedriger Zinsen investieren Großanleger Milliarden in den Markt.

Auch die Preise für Häuser kletterten weiter rasant an. Eigenheime verteuerten sich im dritten Quartal um ca. 7 Prozent. In einigen größten Städten lagen die Preise für Eigenheime sogar doppelt so hoch, wie der des deutschen Durchschnitts. Dagegen waren in einigen ostdeutschen Landkreisen die Häuser bereits für die Hälfte des deutschen Durchschnitts zu haben.

Meist handelt es sich dabei um Immobilien in mittlerer Lage und Ausstattung.

Sowie um Wohnungen mit 3 – 4 Zimmern und ca. 80 – 90 Quadratmetern sowie Häuser zwischen 120 – 130 Quadratmetern.

Günstige Kredite und eine gute Konjunktur haben die Preise für Wohnungen und Häuser in Deutschland in die Höhe getrieben. Zwischen 2008 und 2018 stiegen die Immobilienpreise um ca. 50 Prozent, wie Daten des Statistischen Bundesamts zeigen. Seit 2015 hat sich dieser Boom sogar noch beschleunigt und erfasst nun selbst dünn besiedelte Landkreise.

Trotz der anhaltenden Wohnungsnot bleibt eine Frage: Warum kommen wir nicht voran?

Laut der Bauindustrie wurden im Jahr 2019 nur ca. 300.000 neue Wohnungen in Deutschland fertiggestellt, weit weniger als die angestrebten 375.000, die von der großen Koalition angestrebt wurden. Die Baubranche ist schlicht überfordert mit der Vielzahl an Aufträgen. Bereits im Jahr 2018 wurden ca. 690.000 Wohnungen genehmigt, jedoch blieben viele davon unbebaut. Man kann sagen, dass sich Deutschland in einem regelrechten Baustau befand.

„Fazit“

Die Immobilienpreise und Mieten verhalten sich im Jahr 2024 dynamisch. Eine interessante Entwicklung deutet darauf hin, dass die Kaufpreise voraussichtlich wieder steigen werden, begleitet von einem Anstieg der Mieten. Der Rückgang der Bauzinsen seit Ende 2023 hat das Interesse am Immobilienkauf in Deutschland wieder angekurbelt, insbesondere in gefragten Großstädten und Metropolen. Dies könnte dazu führen, dass sich wieder mehr Menschen den Kauf von Immobilien leisten können, was den Angebotsüberschuss am Kaufmarkt reduzieren könnte. Trotzdem wird erwartet, dass der Preisdruck weiter zunimmt, insbesondere wenn die Europäische Zentralbank (EZB) wie erwartet die Zinsen ab der Jahresmitte 2024 wieder senkt.

„Unser Makler-Tipp“

Angesichts der dynamischen Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt im Jahr 2024 empfehlen wir, die Expertise eines erfahrenen Immobilienmaklers in Anspruch zu nehmen. Ein Immobilienmakler wie „GEORGE JAKOB IMMOBILIEN“ kann Ihnen dabei helfen, den bestmöglichen Preis für Ihre Immobilie zu erzielen oder eine geeignete Immobilie zu finden, die Ihren Anforderungen entspricht.

Vorteile durch einen Immobilienmakler:

  1. Professionelle Bewertung: Ein Immobilienmakler verfügt über das Fachwissen und die Erfahrung, um Ihre Immobilie sachgerecht zu bewerten und Ihnen einen realistischen Preisvorschlag zu unterbreiten.
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  4. Zeitersparnis: Durch die Delegation des Verkaufs- oder Kaufprozesses an einen Immobilienmakler können Sie wertvolle Zeit und Energie sparen und sich auf andere wichtige Aufgaben konzentrieren.

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